News - aktuelles aus dem Vivarium Darmstadt

 

Schädelsammlung und Bienenhotel im Darmstädter Vivarium

www.darmstadtnews.de, 17. Juni 2010

Im Darmstädter Vivarium kann jetzt auch eine Schädelsammlung besichtigt werden, die tiefere Einblicke in die verborgenen Körperwelten der Zootiere gewährt. Vom Meerschweinchen bis zum Kamelschädel sind verschiedene Exponate zu sehen. Eindrucksvoll sind insbesondere die unterschiedlichen Gebissformen, die sich in Anpassung an die Ernährung im Laufe der Evolution entwickelt haben und die vielfältigen Spezialisierungen auf vegetarische oder fleischliche Kost widerspiegeln. Zähne spielen aber auch bei der Kommunikation der Tiere untereinander eine wichtige Rolle und werden demonstrativ eingesetzt, um Konkurrent oder Feind zu beeindrucken
Die Schädelsammlung ist im ehemaligen Zwergseidenaffengehege des früheren Affen- und Krokodilhauses zu sehen. Dieses Haus soll zu einer Tropenhalle umgebaut werden. Im Rahmen der Vorbereitungen sind die ursprünglich darin untergebrachten Tiere innerhalb des Vivariums sowie in den Zoo Münster vorübergehend umgezogen.
Das Darmstädter Vivarium besitzt jetzt auch ein Bienenhotel für Wildbienen. Das kleine Bauprojekt erstellten Schüler der Klasse 3 b der Eberstädter Waldorfschule. Die Hotelanlage im Insektenformat wurde von den Schülern und ihren Eltern in Eigenleistung geplant, konzipiert, finanziert und aufgebaut. Fachlich beratend stand der Zoopädagoge des Vivariums, Frank Velte, zur Seite. Zu finden ist das Bienenhotel im Tierpark zwischen dem Esel- und dem Storchengehege.

 

Schädelsammlung im Vivarium

www.echo-online.de, 16. Juni 2010

DARMSTADT. Im Darmstädter Vivarium kann jetzt auch eine Schädelsammlung besichtigt werden, die tiefere Einblicke in die verborgenen Körperwelten der Zootiere gewährt. Vom Meerschweinchen bis zum Kamelschädel sind verschiedene Exponate zu sehen. Eindrucksvoll sind insbesondere die unterschiedlichen Gebissformen, die sich in Anpassung an die Ernährung im Laufe der Evolution entwickelt haben und die vielfältigen Spezialisierungen auf vegetarische oder fleischliche Kost widerspiegeln. Zähne spielen aber auch bei der Kommunikation der Tiere untereinander eine wichtige Rolle und werden demonstrativ eingesetzt, um Konkurrent oder Feind zu beeindrucken.
Die Schädelsammlung ist im ehemaligen Zwergseidenaffengehege des früheren Affen- und Krokodilhauses zu sehen. Dieses Haus soll zu einer Tropenhalle umgebaut werden. Im Rahmen der Vorbereitungen sind die ursprünglich darin untergebrachten Tiere innerhalb des Vivariums sowie in den Zoo Münster vorübergehend umgezogen. [...]

 

Neue Außenanlage für die Seychellen-Riesenschildkröten im Vivarium

www.echo-online.de, 1. Juni 2010

DARMSTADT. Die Seychellen-Riesenschildkröten des Darmstädter Vivariums erfreuen sich jetzt auch einer neuen, großzügigen Außenanlage, die vom Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt (EAD) in Eigenleistung angelegt wurde. Dies teilte die Stadt Darmstadt am Dienstag mit. Das Freigehege ist von Findlingen als "Ausbruchsbarriere" für die Schildkröten umgrenzt und daher ohne Zaun für die Besucher einsehbar. Es verfügt über weiche Sandkuhlen, in denen sich die Tiere unter freiem Himmel sonnen können. Nachdem Ende März 2010 das neue Warmhaus für die Riesenschildkröten fertig gestellt wurde, ist die Ergänzung der tiergerechten Außenanlage ein weiterer wichtiger Schritt zur Optimierung der Haltungsbedingungen, so die Stadt. Seychellen-Riesenschildkröten leben heute nur noch in freier Wildbahn auf den Inseln des Aldabra-Atolls, Seychellen, im indischen Ozean. Zuchterfolge in Zoos sind selten. Das Darmstädter Vivarium besitzt insgesamt sechs Tiere unterschiedlichen Alters mit Gewichten von 60 bis über 200 Kilogramm. Das stattlichste Exemplar namens "Adam" wiegt 213 Kilo.

 

Flamingonachwuchs im Darmstädter Vivarium

www.darmstadtnews.de, 19. Mai 2010

Am 27. und 28. April 2010 sind die ersten beiden europäischen Flamingos, auch Rosa-Flamingos genannt (Phoenicopterus ruber roseus), in diesem Jahr im Darmstädter Vivarium geschlüpft. Meist verstecken sich die Küken direkt nach dem Schlüpfen noch im oder unter dem schützenden und wärmenden Gefieder der Eltern. Doch seit Mitte Mai sind die Jungvögel selbstständiger geworden: Mit Geduld können die Küken auf der Flamingowiese beobachtet werden, wie sie ihren Eltern folgen. Die nächsten Wochen bleiben spannend, denn es wird weiterer Nachwuchs bei den Darmstädter Flamingos erwartet.

 

Riesenschildkröten-Haus im Vivarium eingeweiht

www.echo-online.de, 26. März 2010, Foto: Fabian Koch (11.03.2010)

DARMSTADT. Schon seit 1976 bietet das Vivarium sechs Aldabara-Riesenschildkröten ein Zuhause. Heute weihte der für das Vivarium verantwortliche Dezernent, Bürgermeister Wolfgang Glenz, ein neues Riesenschildkröten-Haus im Vivarium ein, wie die Stadt Darmstadt mitteilt. Das neue Riesenschildkrötenhaus entstand in rund sechs Monaten Bauzeit, die Umsetzung kostete rund 160.000 Euro. "Das neue Gebäude ist gegenüber der früheren Unterkunft so gut wärmeisoliert, dass wesentliche Einsparungen an Heizkosten erzielt werden können", erläuterte Glenz vor Ort. "In einem zweiten Bauabschnitt wird nun bald auch das Außengelände für die Riesenschildkröten fertig gestellt", kündigte der Bürgermeister an.

Im Darmstädter Vivarium haben mehr als 700 Tiere aus 150 verschiedenen Tierarten ihre Heimat - darunter auch die sechs Aldabra-Riesenschildkröten. Die Aldabra-Riesenschildkröte ist die einzige heute noch lebende Vertreterin der Gattung Seychellen-Riesenschildkröten aus der Familie der Echten Landschildkröten. Ihre natürliche Population lebt auf dem Aldabra-Atoll, Seychellen, im indischen Ozean und steht dort unter strengem Schutz.
Die Exemplare des Darmstädter Vivariums leben schon seit 1976 in Darmstadt und wiegen zwischen 60 bis über 200 Kilogramm. So bringt Nina 83 Kilogramm, Mike 114 Kilogramm und Adam stattliche 213 Kilogramm auf die Waage.

 

Neuer Spielplatz im Vivarium: Vor den Tieren kommt das Toben

www.echo-online.de, 18. März 2010, Foto: Roman Grösser

Vivarium: Darmstädter Zoo erhält für 40 000 Euro einen neuen Spielplatz - Im Strickleitertunnel auf den Zipfelmützenturm



DARMSTADT. Besser als Zebragucken: Der neue Spielplatz des Vivariums wurde von den Kindern begeistert in Besitz genommen. Bunte Ballons wehen im Wind, und auf einem Tisch stehen Brezeln und Limo bereit.
"Hat hier jemand Geburtstag oder was?" fragt ein Kind.
"Der Spielplatz hat Geburtstag", antwortet ein Erwachsener.
"Und wie alt wird der Spielplatz?"
"Der wird heute geboren", lautet die Antwort.
Das war am Mittwoch um fünf vor elf auf dem Gelände des Vivariums, gleich links hinterm Eingang. Eine ganze Rasselbande Darmstädter Kindergartenkinder wartete darauf, den neuen Spielplatz des Tiergartens stürmen zu dürfen. Doch vor dem Spaß kommt Ernst. Eine Flatterleine sperrte das Gehege ab, mit einem Schild: "Freigabe um 11 Uhr." Dabei können Kindergartenkinder meist noch gar nicht lesen.
Vor dem Schild wartete mit leichter Ungeduld Bürgermeister Wolfgang Glenz auf seinen Magistratskollegen Jochen Partsch. Um die Freundschaft zwischen den Dezernaten zu demonstrieren, sollte die Leine gemeinsam durchschnitten werden. Doch Partsch verspätete sich. Er kam mit dem Velo.
Schließlich waren die Kinder nicht mehr zu halten. Der Platz mit seinen Attraktionen war so schnell erobert wie ein Rathaus im Karneval. Alle Kinder rannten sofort zum riesigen zipfelmützigen Holzturm. Um da hinaufzugelangen, muss man durch eine Strickleiterwurst krabbeln. Alle Kinder krabbelten nacheinander durch die Strickleiterwurst. Die Erwachsenen lachten vergnügt. Dann wurde es doch ernst, und die beiden Dezernenten hielten ihre Reden.
Der Spielplatz ist 860 Quadratmeter groß und hat 40 000 Euro gekostet. Ein Viertel stammt aus dem Sozial- und Jugendetat. Im vergangenen Jahr hatte der Magistrat beschlossen, mit insgesamt 510 000 Euro die Darmstädter Spielplätze aufzumöbeln.
In dieses Programm wurde auch das Vivarium aufgenommen, wo es bislang nur eine bescheidene, selbstgehäkelte Spielanlage gab. Glenz und Partsch lobten "die gelungene Gemeinschaftsarbeit der Stadt". Eine Herausforderung, denn es waren das Jugendamt, das Grünflächenamt und der EAD beteiligt.
Kinder stellen das Gros der Besucher des Vivariums. Aber wozu braucht ein Zoo überhaupt einen Spielplatz? Es gibt doch Tiere, genügt das nicht? Keineswegs, erklärt Vivariumsleiter Thomas Becker. "Es ist für alle gut, wenn sich die Kinder erst mal austoben können. Sonst machen sie bei den Tieren zuviel Radau." Außerdem dient der Spielplatz als Aprés-Zoo-Sammelplatz.
"Hinterher wird gern noch mal kurz geschaukelt", versichert Becker. Womöglich jedoch genießen die Tiere künftig mehr Ruhe als gedacht. Die Kinder am Mittwochmorgen tobten so begeistert und ausgiebig, als hätten sie an der Zoologie gar kein Interesse mehr.

 

Führungen für Senioren im Vivarium Darmstadt

www.darmstadtnews.de, 18. März 2010

Unter Leitung des Zoopädagogen Frank Velte können Senioren an drei Terminen Einblicke in das Leben der Zootiere bekommen. Sie erfahren am Dienstag (23. März 2010) mehr über die Aufgaben und Funktionen Zoologischer Gärten, am Dienstag (20. April 2010) informiert die Führung über Tiere im Volksglauben und am Dienstag (27. April 2010) ist mehr zu erfahren zum Thema „Alte Tiere – Anführer, Überlebenskünstler und Langzeitarbeiter“. Alle Führungen beginnen um 10 Uhr an der Zooschule. Zusätzlich zum Eintrittspreis wird eine Gebühr von 1,50 Euro erhoben. Eine Anmeldung unter der Telefonnummer 06151/133392 ist erwünscht.
Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

 

Nachwuchs bei den kleinsten Affen der Welt im Vivarium

www.darmstadtnews.de, 16. März 2010, Foto: Joachim S. Müller

Am 1. Februar 2010 wurden im Darmstädter Vivarium zwei Zwergseidenaffen (Callithrix pygmea) geboren. Jetzt ist der Nachwuchs auch für die Besucher zu sehen.



Zwergseidenaffen sind die kleinsten Krallenaffen mit einem Körpergewicht der erwachsenen Tiere von 100 bis 150 Gramm. Nach vier Monaten Tragzeit werden behaarte Zwillinge geboren, die lediglich drei Zentimeter lang sind, etwa 11 Gramm wiegen und zusammen etwa 25 Prozent des Gewichtes der Mutter haben. Die Jungtiere werden vom Vater getragen und von der Mutter etwa ein bis zwei Monate gesäugt. In ihrer Heimat, dem Grenzgebiet zwischen Brasilien, Kolumbien und Peru, bewegen sich die tagaktiven Tiere in Gruppen von 2 bis 15 Tieren. Sie sind mit dem grüngelblichen Fell und der langen Kopfmähne nur schwer in den Bäumen zu erkennen.
Zwergseidenaffen ernähren sich von Früchten, Baumsäften und Insekten. Mehr als zwei Drittel ihrer aktiven Zeit verbringen sie mit dem Anzapfen von Bäumen zur Gewinnung von Baumsäften, die sie sehr schätzen. Ihre vogelähnlichen zirpenden Stimmen haben starke Ultraschallanteile, deshalb sind sie schwer zu lokalisieren.
Seit 2004 sind die Eltern der beiden kleinen Zwergseidenäffchen, der Vater aus Wien und die Mutter aus Bochum, im Vivarium. Nach der ersten Geburt im Jahr 2007 ist nun zum zweiten Mal der Nachwuchs im Vivarium zu bewundern. Zwergseidenaffen können über zehn Jahre alt werden.
Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

 

Neuer Herr im Haus

www.fr-online.de, 21. September 2009

Darmstadt. Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD) soll das Vivarium künftig wirtschaftlicher führen. übernimmt er den Tiergarten von der Stadt. Dann soll nicht nur effizienter gearbeitet werden, sondern mittelfristig auch der städtische Zuschuss sinken. Der wirtschaftliche Aspekt war ausschlaggebend für die jetzt vom Magistrat beschlossene Neuorganisation des Tierparks, mit der Dezernent Klaus Feuchtinger (Grüne) die Zukunft des Zoos sichern will.
Mit mehr als einer Million Euro hat die Stadt das Vivarium jährlich unterstützt. Daran konnten auch die Erhöhung der Eintrittspreise und der Anstieg der Besucherzahlen auf 200 000 pro Jahr nichts ändern, das Geld wurde wegen höherer Mehrwertsteuer und steigender Energiekosten gebraucht. Die Entwicklung des Vivariums stagnierte. Größere Projekte wie zuletzt die Gehege für Schopfmakaken und Binturongs, eine Schleichkatzenart, waren nicht mehr möglich.
Eine Arbeitsgruppe hat seit April die neue Struktur unter dem Dach des EAD entwickelt. Zu Beginn nächsten Jahres wird das Vivarium, das bislang dem Grünflächenamt zugeordnet war, nun in das EAD-Sondervermögen übertragen und ist dort ein eigener Betriebszweig. Die 29 Beschäftigten und fünf Auszubildenden werden übernommen. "Damit ist die Zukunft des Vivariums gesichert und die Voraussetzung geschaffen, das Defizit sukzessive abzubauen", erklärte Feuchtinger. Ziel ist es, "die Fehlbeträge perspektivisch zu reduzieren".
Feuchtinger und der stellvertretende EAD-Betriebsleiter Wolfgang Krause setzen auf eine "betriebswirtschaftliche Optimierung" und einen attraktiveren Zoo. Synergien sollen genutzt werden. Krause nennt die Ausbesserung von Wegen als Beispiel. "Das können wir mit eigenen Mitteln machen." Zudem seien bislang mehrere städtische Ämter in Entscheidungen eingebunden gewesen. Dadurch würden Sanierungen verzögert und später teurer. Größere Investitionen seien zudem von der Zustimmung der städtischen Gremien und inzwischen auch vom Regierungspräsidenten abhängig.
Ein Beispiel ist für Vivariums-Leiter Thomas Becker das Gehege für Riesenschildkröten. Sie brauchen schon lange ein eigenes Winterquartier. Seit drei Jahren ist es geplant, doch die Umsetzung lässt auf sich warten. Auch energetische Sanierungen für Aquarium und Terrarium stehen aus, obwohl sie dazu beitragen können, die Energiekosten zu senken. Finanzierungen seien für den EAD einfacher. Als positives Beispiel nannte Feuchtinger die Übernahme des Krematoriums durch den EAD. Hier schreibe der Eigenbetrieb nun schwarze Zahlen.
Ganz ohne Zuschüsse kommt der Tiergarten dennoch auch künftig nicht aus. Kurzfristig sieht Feuchtinger ein Sparpotenzial von 300 000 bis 400 000 Euro. Damit die Belastung für den städtischen Haushalt nicht steigt, soll der Betrag begrenzt werden: auf 1,2 Millionen Euro abzüglich der Heag-Beteiligungserträge von zulettzt 300 000 Euro.
Durch schnellere Investitionen soll der Zoo auch attraktiver werden. Denn holprige Wege, defekte Papierkörbe und fehlende Parkmöglichkeit sind derzeit wenig einladend. Hieran will der EAD arbeiten. So sollen entlang des Schnampelwegs Parkplätze geschaffen, die Öffnungszeiten des Zooladens möglicherweise verlängert werden. (rf)

 

Kontakt Vivarium:
Schnampelweg 4
64287 Darmstadt
Telefon: 06151/13-3394
Telefax: 06151/13-3393
Mail: vivarium(at)darmstadt.de
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